

Das Projekt SPONGE stärkt die natürliche Fähigkeit der Landschaft, Wasser zu speichern – wie ein Schwamm. Damit sollen die Folgen des Klimawandels, etwa Starkregen und Dürren, besser abgefedert und die Region klimaresilienter gemacht werden, über die Grenzen hinweg.
Im Mittelpunkt stehen naturbasierte Lösungen, die den natürlichen Wasserrückhalt im Oberlauf stärken. Sie werden ergänzt durch landschaftsintegrierte technischen Lösungen, welche Dörfer an den Unterläufen schützen sollen. Partnergemeinden setzen konkrete Maßnahmen vor Ort um. Gleichzeitig motiviert ein SPONGE-Gutscheinsystem weitere Akteure in der Euregio Maas-Rhein – etwa Kommunen, Unternehmen oder Landwirte –, eigene Flächen wasserfreundlicher zu gestalten.
Darüber hinaus fördert das Projekt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. In den Flusseinzugsgebieten von Voer, Berwinne und einem Teil der Göhl entstehen Reallabore, in denen neue Ansätze für einen gemeinsamen Umgang mit Wasser und Landschaft entwickelt und erprobt werden.
Der Dreiländerpark bündelt die Ergebnisse aus Praxis und Zusammenarbeit und unterstützt den Austausch über die Grenzen hinweg. Daraus entsteht eine gemeinsame SPONGEland-Strategie, die den Weg zu einer klimaresilienten Region weist.
Ein besonderes Highlight bildet im Mai 2027 ein einwöchiger River Walk entlang der Göhl, organisiert von Stichting Drinkable Rivers. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern wandern wir entlang des Flusses – um ein stärkeres Bewusstsein für Wasser, Landschaft und die Bedeutung grenzüberschreitender Flusseinzugsgebiete zu schaffen.

Laufzeit: 10/2025-09/2028
Kofinanzierung: INTERREG Maas-Rhein Gesamtbudget: 6,5 Mio € EU-Förderung: 3,25 Mio € (50 %)
Leadpartner: WWF Niederlande
Dreiländerpark: Projektpartner
Projektwebseite: coming soon
Konsortium:









